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Symmetriebruch in Tsukuba

Der KEKB-Beschleuniger in Tsukuba nahe Tokio ist zur Zeit der Elektronen-Positronen-Collider mit der höchsten Strahlintensität in der Welt. An dem auch KEK "B-factory" genannten Komplex werden Paare von B-Mesonen und Anti-B-Mesonen durch den Zusammenstoß von Elektronen und Positronen produziert. Die Forscher studieren in gegenseitiger Ergänzung zum Babar -Experiment am SLAC die feinen Unterschiede der verschiedenen Zerfallsreihen dieser Mesonen und hoffen somit zu verstehen, warum es einen Symmetriebruch zwischen der Materie und Antimaterie in unserem Universum gibt.

Elektronen und Positrons stoßen in der Mitte des Belle-Detektors (s.u.) mit einer Energie von 8 GeV (acht Milliarden Elektronvolt) beziehungsweise 3.5 GeV zusammen. Die Elektron- und Positronstrahlrohre liegen in den blau, rot und orange bemalten Magneten in der Nähe der Ingenieure. Der ungefähr 2.000 Tonnen schwere und 10 Meter hohe Belle-Detektor ist ein auf dem neuesten Stand der Technik basierender Meßapparat. Der Zylinder in der oberen Mitte bildet einen "Kamin", ein Modul mit flüssigen Helium zur Kühlung der großen supraleitenden zylindrischen Spule zur Teilchenmessung. Unter dem Kamin liegt ein Teil des K-Mesonen- und Myonendetektoren. Die großen blauen Verkleidungen zu beiden Seiten des zentralen Detektors bilden die Außenwände der Myonendetektoren, die nach der Wartung geschlossen werden. (Youhei Morita)

Belle-Experiment:

Links:
Belle-Hauptseite des KEK
Nature's flawed mirror, physikweb 07/2003
Datenbank mit Bildern zu Teilchenkollisionen von Experimenten aus der ganzen Welt