Tim Otto Roth
"I see what I see not"
Tim Otto Roth beweist sich auch diesmal als wahrer Photonenfänger, wenn er sich die Bilder auf Pixelebene zoomt und ein Fenster von lediglich 10 mal 10 Pixeln, das in der Größenrelation ungefähr dem Durchmesser eines Streichholzes auf einem normalen Bildschirmbild entspricht, durch die Bilder wandeln lässt. Photonen von Objekten aus den fernsten Winkeln des Alls finden so ihr visuelles Pendant. Im mikrophysikalischen Bereich wird die Kunstfassade zu einem Fenster, durch das man in das Herz der Materie blickt und den Flugspuren von Teilchenkollisionen folgt. Die Kunstfassade wird somit zu einer kommunikativen Schnittstelle: Zum einen begleitet man live die Forscher, wie sie einen Blick an die inneren und äußeren Grenzen des Universums werfen. Zum anderen entfaltet sich visuell ein spannender Dialog im öffentlichen Raum: „ein schönes Spiel über die autonome Weiterentwicklung der konstruktiven Kunst mit physikalischen Mitteln" (Süddeutsche Zeitung).Das Wissenschaftsnetzwerk

die Kooperationspartner:
BELLE KEK High Energy Accelerator Research Organization, Tsukuba
STAR Brookhaven National Laboratory/ Long Island
KASCADE Forschungszentrum Karlsruhe, Universität Karlsruhe (TH)
MPIfR / DRAO Max-Planck-Institut für Radioastronomie/ Bonn, DRAO/NRC
CDF / DO Fermi National Laboratory/ Batavia Illinois
BABAR Stanford Linear Accelerator Center, Technische Universität Dresden
SOHO NASA / Greenbelt, ESA / Paris


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